Auszüge aus meinem Buch „Buntes Treiben“.

So manches ist nicht mehr ganz aktuell, aber doch noch vergnüglich, glaube ich.


Karikatur von Angela Merkel und Alexis Tsipras bei einem Abendessen in Griechenland.
Angela Merkel und Alexis Tsipras bei einem sehr privaten Dinner.

 

 

 Angela Merkel und Alexis Tsipras.

 

 

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist eiligst nach Griechenland gereist, um den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras zu fragen, ob er nun 300 oder 500 Milliarden für die nächste Tranche benötige.

 

Tsipras meinte nach kurzer Überlegung, dass

800 Milliarden für die nächsten Monate durchaus genügen würden.

„Wir Griechen sind halt ein stolzes und unbeugsames Volk, das sich aber auch in Bescheidenheit übt“, meinte er.

 

Nach der demokratischen Abstimmung darüber, die die deutsche Bundeskanzlerin   - wie so oft - mit sich alleine durchführte und deren positiver Ausgang, wurde sie vom griechischen Ministerpräsidenten zu einem kleinen, aber  sehr  privaten Dinner eingeladen...


Karikatur von den oesterreichischen Milliardaeren wie sie im Geld baden.
Farb-Karikatur, „Money makes the world go round“.

 

Die Milliardäre Österreichs.

 

 Goldmünzen haben scharfe Kanten, und nach wissenschaftlichen Untersuchungen sind Banknoten mit mehr Bakterien behaftet als Klobrillen in öffentlichen Toilettanlagen.

 

Es ist nicht so angenehm ständig darin baden zu müssen, immer hochgeschlossen im Smoking oder Frack mit Mascherl. Die Damen in tiefem Dekolleté, eiskalten Brillanten auf der Brust und

18 Karat schweres Gold zerrt schmerzhaft an den Ohren.

Dauernd Champagner trinken macht Sodbrennen und an Austern ist schon so mancher elendiglich zu Grunde gegangen.

Es ist ein hartes Los Milliardär zu sein.

Ja, wirklich.

 

Oben rechts: Karl Wlaschek.

Von links: Ingrid Flick, Karl Piech, Fiona Pacifico Griffini-Grasser, Elisabeth Schaeffer, Heidi Horton, Helmut Sohmen, Franz Mayer-Melnhof.

Untere Reihe: Dietrich Mateschitz, Johann Graf, Frank Stronach.


Karikatur wie George W. Bush von Wolfgang Schuessel alles Kernoel von Oesterreich verlangt.
George W. Bush mit Wolfgang Schüssel 2005 in Österreich als Karikatur.

 

George W. Bush 2005 in Österreich.

 

Nicht nur der Irak, sondern auch Österreich, und hier besonders die Steiermark, ist wiederholt in das Visier der Hardliner des Pentagons geraten. Es gibt nicht wenige einflussreiche Persönlichkeiten in der US-amerikanischen Regierung, die die Ansicht vertreten, dass die USA aus strategisch-kulinarischen Gründen eingreifen müssten, um die Ölfelder, besonders in der Oststeiermark, unter ihre Kontrolle zu bringen.

 

George W. Bush, der Jäger nach Öl aller Sorten, führte ein strenges Gespräch mit dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und stellte dann ein unmissverständliches Ultimatum.

 Zudem gibt es geheimdienstliche Informationen, die besagen, dass  Öl aus der Steiermark immer wieder auch nach Russland exportiert wird, was Bush besonders erzürnte.

 

Niemand, und schon gar kein Russe, sollte Endiviensalat mit etwas Knoblauch und warmen Erdäpfeln, gewürzt mit Apfelessig und köstlichem Kürbiskern-Öl aus der Steiermark genießen dürfen.

 

Diese Delikatesse sollte ausschließlich der hohen amerikanischen Gesellschaft vorbehalten sein.


Karikatur von Frank Stronach als politischer Rattenfaenger.
Der Rattenfaenger aus Kanada (Karikatur).

Der Messias aus Kanada.

 

Verlockende Klänge drangen durch die Nacht und sie kamen aus allen Löchern, Ritzen und Parteien, um ihm zu folgen. Mandatare wechselten ihre politische Farbe und er schaffte den Einzug ins Parlament.

 

Die Gründung seiner Partei werde in die Weltgeschichte eingehen und seine Partei werde den nächsten Bundeskanzler stellen, meinte er visionär.

Doch wie zuvor sein Engagement im österreichischen Fußball und sein Ego-Projekt mit der Pferderennbahn in Ebreichsdorf endete auch sein politischer Auftritt sang- und klanglos im Abseits.

 

„Ach Frank, wie hast du das nur mit MAGNA geschafft?“

 

So blieben nur seine tiefsinnigen Weisheiten, die uns wirklich bereichert haben. Wie zum Beispiel die äußerst überraschende Feststellung, dass „Frauen Menschen sind wie wir“ (Zitat).

 

Dafür sollte wir Frank Stronach dankbar sein.

Das haben wir vorher noch nicht gewusst.


Die EAV als Karikatur auf Kamelen und mit Laila, der Koenigin der Nacht.
Die EAV mit ihrer Laila, die Königin der Nacht in der Wüste.

 

Die EAV und ihr Hit „Fata Morgana“.

 

An einem wunderschönen Sommermorgen brachen Sie zu einem Abstecher in die Wüste auf. Hoch auf ihren Kamelen erlebten sie die unendliche Weite, den weißen Sand und die endlosen Wogen der Dünen. Die hohen Temperaturen ließen die Landschaft flimmern.

Die richtige Inspiration für einen erfolgreichen Wüsten-Hit.

Und schon sahen sie die betörende Laila, die Königin der Nacht, im gleisenden Sonnenlicht.

Sie waren fasziniert, hin und her gerissen, wie im Trance, sie konnten es gar nicht fassen.

Doch dann hieß es „Abrikadabri und furt war sie".

 

Glücklich, zufrieden und durstig kamen sie am Abend heim und träumten noch lange von ihrer Laila.

 

 Auch die Kamele unterhielten sich noch lange lächelnd über die netten Herrn aus dem Abendland. „Ja  ja, es wird wohl die große Hitze gewesen sein, dass sie im gleißenden Sonnenlicht eine Laila, die Königin der Nacht, gesehen  haben wollen“, meinte das Oberkamel.


Karikatur von Poldi Gratz, Zilk, Koller, Schimanko, Moertel Lugner, Anna Kurnikova und Mausi Lugner.
Alte Zeiten, in Wien der 80. Jahre.

 

 

Das waren noch Zeiten...

 

 

...als Poldi Gratz das wiener Bürgermeister-Amt an Helmut Zilk übergab, dessen Frau, Dagmar Koller als Aldonza in „Der Mann von La Mancha“ in der wiener Volksoper zu sehen und zu hören war.

 

Heinz-Werner Schimanko noch die Eden Bar führte und „Mörtel“ Lugner mit dem attraktiven russischen Tennisstar Anna Kurnikowa den Opernball besuchte,

sehr zum Verdruss von „Mausi“ Lugner.

 

 


Karikatur von Adam und Eva im Paradies mit einem Glas Obstler.
So wäre es doch schön gewesen im Paradies

 Im Garten Eden.

 So wäre es besser gewesen.

 

Also sprach der Herr: „Von allen Bäumen dürft ihr essen, nur vom Baum der Erkenntnis nicht. Wenn ihr davon esst müsst ihr sterben.“

„Nein nein, Blödsinn“, keifte die Schlange:  „Ihr werdet nicht sterben. Im Gegenteil, wenn ihr von den Früchten des verbotenen Baumes esst, werdet ihr werden wie Gott und erkennt Gut und Böse.“

 

„Ach halt du nur die Klappe“, sagte Eva zur Schlange und dann freundlich zum Herrn: „Wir haben von den Früchten der anderen Bäume einen köstlichen Obstler gebrannt. Die Früchte des verbotenen Baumes brauchen wir nicht, danke.“

 

Dann hob sie ihr Glas,  prostete ihrem Adam lächelnd zu und die ersten Obstler der Menschheitsgeschichte rannen menschliche Kehlen hinab.

 Wärme durchflutete ihre Körper und ein Wohlgefühl breitete sich aus, wie man das auch heute noch beim Genuss eines Obstlers erleben kann.

Eva ergriff die Hand ihres Adam und gemeinsam verschwanden sie in den unendlichen Weiten des Garten Edens. Eva sang leise den Schlager von Jürgen Drews „Ein Bett im Kornfeld“ und hin und wieder kicherte sie verdächtig...


Karikatur vom Muenchner Oktoberfest mit zahlreichen Prominenten.
Das Münchner Oktoberfest.

 

 

O´zapft is.

 

Seit 1810 findet in den letzten zwei Septemberwochen das Münchner Oktoberfest statt. Anlass war damals die Hochzeit von Prinz Ludwig von Bayern mit Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810 und ein im Rahmen der Feierlichkeiten stattgefundenes Pferderennen auf der Theresienwiese.

Seit damals werden jährlich und zuletzt rund 60.000 Schweinshaxen, 520.000 Hühner, 130 Ochsen und etwa 8 Millionen Liter Bier von etwa 6 bis 7 Millionen Besuchern aus aller Welt verdrückt.

 

Viele nehmen erfreuliche Erinnerungen mit nach Hause, manche ein blaues Auge und einige wissen hinterher rein gar nix mehr.


Karikatur von Stefanie Werger bei einem Konzert am grazer Schlossberg.
Stefanie Werger, Konzert in den Kasematten am Grazer Schlossberg.

 

 

 Stefanie Werger

 

„Richtige Männer“, wünscht sich Stefanie Werger, „keine Chaoten, keine Machos, keine Penner“ und einen „spanischen Hühnen in den Dünen“, neben dem sie „ohne Bluse und Mieder wieder durch die Mittagsglocken erwacht“. Das war natürlich hart auf die Dauer, darum hat sie die AUA wieder nach Graz gebracht, wo sie in den Kasematten am grazer Schlossberg vor einem erlesenen Publikum ein Konzert der Superklasse abgeliefert hat.

 

Wer da alles zugegen war?

Na sehen Sie mal....

 


Karikatur von den Sprechern des ORF Studio Steiermark.
Sie Stimmen, die uns täglich erfreuen.

 

Hier ist der ORF Studio Steiermark,

guten Morgen.

 

 „Es ist Viertel vor sieben, da bleiben nur die Faulpelze noch liegen. Es begleitet Sie ihr Frühteam, Oliver Zeisberger und Claudia Rath.

Gut, dass jeder einen Radio hat.

Das Wetter ist heute mies in der Steiermark. In Schladming, da regnet´s leider stark. Auf der Tauplitz tobt ein Gewitter mit Donner und Blitzen.

Die Murtaler werden bei 30 Grad heute noch schwitzen.

 

Jetzt kommt eine Geisterfahrer-Meldung herein.

Am besten Sie bleiben zuhause und sperren sich ein.

 

Inzwischen haben wir ein Dreierpaket feinster Musik für Sie vorbereitet.

„Er hat an Hintern wie Apollo..., Didl dum, didl dei, ist da noch ein Platzerl frei..., Keine Sterne in Athen, dafür Schnaps in Sankt Kathrein, oholi üh, oholi üh.“

“Guten Morgen Steiermark, ich bin die Resi aus Guglhupfing.

So klingt mein Vormittag mit Radio Steiermark.“

 

Erich Fuchs,

Daniel Neuhauser, Eva Pöttler, Kathi Wenusch, Bettina Zajac,

Siegrid Hroch, Conny Krainz, Didi Koch, Gisi Hafner, Pauli Prattes,

Dorian Steidl, Oliver Zeisberger, Werner Rannacher, Claudia Rat.