Was es über mich zu erzählen gibt.

Alfred Rachl mit seiner Familie.
Alfred Raschl mit Familie.

Fast zwei Jahrzehnte lag mein beruflicher Schwerpunkt eigentlich in der elektr. Datenverarbeitung, als Programmierer, zuerst bei Anker Datentechnik, dann bei Philips Data Systems.

Natürlich beherrschte schon immer die Grafik, das Zeichnen und Malen einen wesentlichen Teil meiner kreativen und sinnvollen Freizeitgestaltung.

 

Mitte der 80er Jahre dann der erste professionelle Versuch als Karikaturist bei der „Kleinen Zeitung, Graz“, vom damaligen Chefredakteur Dr. Fritz Csoklich höchstpersönlich engagiert, aber ohne schriftlichen Vertrag. Meine Zeichnerkollegen Pietro Hausn und Dieter Zehentmayr haben sich aufgeregt, und so war mein Gastspiel schon nach einem Jahr wieder beendet.

 

Es kam die Mitarbeit beim „Watzmann“, einer satirischen Zeitschrift aus Salzburg, mit viel Ambition aber wenig Geld. Auch einige Arbeiten für das „pax“, das „M-Magazin“, die alle schon längst wieder in der Versenkung verschwunden sind.

 

Dann mein Engagement bei „Lateinamerika Anders“, die Zeitschrift des Vereines „Rincon Andino“, der sich die Unterstützung politisch verfolgter Südamerikaner zur Aufgabe gemacht hatte. Ich habe Karikaturen gezeichnet und das Layout gefertigt, damals noch ohne Computer. Schriftsätze, Fotos und Zeichnungen wurden mit Hand geschnitten und alles Seite für Seite geklebt. Aber ich möchte die Zusammenarbeit mit diesen Leuten nicht missen.

Auch kurze Auftritte im „profil“ unter Erich Eibl. Wenn der Text zu kurz geraten war, dann hat man sich an mich erinnert.

 

Nach einiger Zeit habe ich traurig meinen traurigen Kontostand betrachtet, Zeichenstift und Pinsel an den sprichwörtlichen Nagel gehängt und mich lukrativeren Beschäftigungen gewidmet.

 

Ende der 90er Jahre dann der zweite Versuch als Profikarikaturist zu starten. Diesmal in der Weststeiermark. Ein wunderschönes Land mit vielen netten Menschen. Aber auch einem kleinen Kern an Unverständigen, die mir sofort ihre „kompetente“ Meinung ins Gesicht sagten: „Geh liaba wos orbeitn“, lautete der gute Rat.

Meine Einwendung, dass auch das Zeichnen von Karikaturen und Illustrationen durchaus eine  „Orbeit“ ist, verhallte unverstanden in der schönen weststeirischen Landschaft.

Und so war ich sofort durchschaut, als Taugenichts, der nichts „orbeitet“, sondern den ganzen Tag nur zeichnet.

 

Und so ein „Taugenichts“ bin ich auch heute noch, mit Aufträgen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und Einladungen zu internationalen Ausstellungen und Wettbewerben. Meine Arbeiten konnte man im Sportmagazin, jahrelang im KLIPP, Steiermarkmagazin von Dr. Jürgen Lehner und zuletzt zwei Jahre im Grazer Innenstadt-Journal „GRAZETTA“  sehen.

 

Wichtig sind mir auch regelmäßige Besuche im Karikaturenmuseum Krems“, um mich über die Ausstellungen meiner berühmten Kollegen zu informieren, die da sind: Gerhard Haderer, Bruno Haberzettl, Michael Prammesberger, der hervorragende Altmeister „Ironimus“ Gustav Peichl und die leider schon abgetretenen Erich Sokol und Manfred Deix.

 

Seit 2001 zeichne und male ich auch Karikaturen für Firmen, Agenturen, Vereine und Privatpersonen genau nach den Angaben, Wünschen und Vorstellungen meiner Auftraggeber. Die Personen werden nach Fotos gezeichnet, die mir als Zeichenvorlage zur Verfügung gestellt werden. Die  Karikaturen dienen zumeist als Geschenk zu verschiedenen Anlässen.

Ganz genau weiß ich es nicht, aber nach den Aufzeichnungen aus meiner Buchhaltung dürfte 2021 bald die fünftausendste Zeichnung meinen Schreibtisch verlassen.

 

Im Dezember 2016 ist mein erstes Buch mit dem Titel „Buntes Treiben“ im „Morawa-Verlag“ erschienen und es ist durchaus möglich, dass noch einige folgen werden.

 

Alfred Raschl


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